Traslasierra Villa de las Rosas


Die Sierra de Córdoba ist eine wunderbare Landschaft. Der Uebergang startet in Carlos Paz,

wo es gemächlich und voralpenmässig hinaufführt zu einem Altiplano, wo Kühe und Schafe weiden. Wunderbar blüht eine Art Schilf in mehreren Farbtönen von edelweiss bis dunkelrosa.


Auch die Granitbrocken, die wie Elefantenrücken aussehen, schön abgerundet tragen diese Rosafarbe. Der höchste Punkt, der Champaqui ist schwer zu erkennen.

Im Valle angelangt, ist es wieder flach , waldig und mehrere Flüsse gelangen zum Stausee, der

über 100m tief ist. Die Dörfer sind gepflegt und man erkennt den anderen Kulturstil.


Wir fahren bis Villa de las Rosas und werden dort von Paula abgeholt, die uns zu ihren

Cabañas fährt, schön erhöht mit Sicht auf die  steil abfallende  Gebirgskette.





Die Cabañas sind traumhaft gelegen an einem Bach, der zu einem Naturbad umgeleitet wird. Die Anlage voller Bäume, es hat gerade reife Kakis und die ersten Baumnüsse.


Wir decken uns beim nahegelegenen Lädeli mit dem Wichtigsten ein und lassen uns die Gegend erklären. 8Stunden ists bis zum CHampaqui, das tun wir uns dann wohl nicht an.

Aber 2 Stunden dem arroyo entlang zwischen Kühen und Pferden sind ein Genuss, auch wenn man 4x die Schuhe ausziehen muss;)).






Wir verpflegen uns im 4 km entfernten Dorf.

Am Abend bin ich dann zum Vollmond-Frauenzirkel eingeladen.

Wow, das ist vielleicht eine estancia, vom schönsten was ich je gesehen habe und die Besitzerin heisst Schwander, Suiza lässt grüssen.

Wir sitzen rund ums Feuer und singen und Tanzen, dass es eine Freude ist. Am Schluss nach den Redestabrunden gibts Buffet, alle haben was mitgebracht und keiner glaubts, 20 Frauen und 20 verschieden Sachen ohne abzusprechen!

Um 1 Uhr nachts wackeln wir dann heimzu, am nächsten Morgen ist Markt angesagt.  Wir gehen zu Fuss, zuerst ein Stück der Strasse entlang, ein kurzer Kirchenbesuch bei Lourdes und dann alles dem arroyo entlang, toll. Und nochmals ein wunderbares Erlebnis. 20 Imbissstände mit verschiedenen Gerichten, Produkte von Käse bis Kaktus von den Einheimischen. Dann alle Möglichkeiten von

Handwerkskunst von Musik, Keramik, Holz und Metall, Textiles alles was das Herz begehrt.


Bioprodukte aller Art und ein paar livemusiker unglaublich vielfältig!

Hängemättelen und Ratatouille vorbereiten am Abend gibts asado, como no!

Am Sonntag nach einem gemütlichn Frühstück und feinen medialunas, die argentinischen Gipfeli packen wir unsere Sachen zusammen und fahren zurück, mit einem Zwischenhalt in Nono einem Künstlerstädtchen. Nochmals über diesen Elefantenrücken und an einigen Ausfluglokalen vorbei, in denen Käse, Salami und Felle angeboten werden. Rucksack voll, Geldbeutel leer.





Kommentare