| Romang und Helvecia (Santa Fé, Argentinien) |
| Ein gewisser P.Wingeier soll wegen Schwierigkeiten mit der schweizerischen Justiz |
| Nach Argentinien ausgewandert sein. Dort gab er sich als Dr. Romang aus und |
| Betätigte sich unter anderem auch als Arzt. |
| Was auch immer geschah, im neuen Land wusste er sich zu behaupten und gründete |
Zuerst Helvecia.
Ein kleines Dorf an einem Ausläufer des Paraná gelegen (Rio San Javier).
|
| Die Häuser wurden immer wieder überflutet, heute gibt’s einen hohen Schutzdamm und |
| Die neuen Häuser werden auf dieser Höhe gebaut, sodass nur der untere Stock auf dem |
Flussniveau steht.
|
| Ein pensionierter Polizist erzählt uns sehr engagiert über die Geschichte des Dorfes, die |
| Dorfbewohner sind teilweise nicht seiner Meinung und sprechen von der dubiosen Her- |
| kunft und wollen seine Erfolge nicht so recht anerkennen. Demnächst soll ein Buch er- |
| scheinen… |
| Nach einigen Jahren zog Romang mit den besten Handwerkern weiter flussaufwärts besseren |
|
|
| Dank unseren Kontakten mit dem Sigriswiler Argentinierverein, werden wir aufs herzlichste empfangen, |
| Ja abgeholt und verwöhnt von „Ramseyers“. Wir logieren in der einfachen Residencia im Dorf und |
| lernen langsam die Geschichte der ausgewanderten Schweizerfamilien kennen, Sager, Zehnder, Rüfenacht, Bertschi um nur einige zu nennen. |
Interessant ist diesbezüglich der Friedhof….
 |
| Alberto führt uns durch das kleine Museum im Hause des Dr. Romang, heute das Zentrum der |
Landwirtschaft (früher Hotel) visavis der Plaza San Martin.

Ein weiteres Ueberbleibsel ist der |
| Schweizerclub, heute eine Sporthalle für die Stadtkinder ( einmal im Jahr als Sauerkraut Festhalle |
benützt, mit Auszeichnung fürs beste argenztnische Sauerkraut ! )
|
| Auf meinen frühmorgendlichen Streifzügen zieht es mich immer wieder ans Wasser, hier deneiner der vielen Seitenarme |
des Paranás.
An einem Nachmittag ist es soweit mit einer ehemaligen Austausch- Praktikantin fahren |
| wir durch endlose Schlaufen zum Paraná. Eindrücklich, die Vegetation, die Wasserpflanzen und die |
Zusammengekoppelten Transportschiffe (Reis, Weizen).

|
| Ein unvergesslicher Ausflug mit mate (Tee gemeinsam getrunken) und feinen Sandwiches. Fische |
haben wir leider keine gefangen.
|
Dank dem Drogisten unseres Dorfes, lernten wir auch die Pharmaceuta von Romang kennen, ihr Garten ein Wunderwerk an medizinischen Pflanzen aus allen Ländern!!
Auch eine kreative Schoggifrau lebt in Romang und ein kleines hübsches Museum zeigt wie die
ersten Schweizer gelebt haben
 
Form zum Kerzen produzieren
|
| Die Zeit vergeht im Flug, wir schauen uns noch die Industrien an, die dem Dorf zum Fortbestand |
Verholfen haben und es auch zur Stadt aufsteigen liess: Reismühle, Giesserei, Bienenhonig
Sojabohne
|
Mit dem Tourismus haben sie erst angefangen, dabei ist es Natur pur, was man dort erleben kann
Ein Ausflug nach Berna durfte nicht fehlen... Eine Familie Ittig scheint da gewirkt zu haben. Leider ging ein Eisenbahnprojekt bachab, es hat Geleise aber es fährt kein Zug...
das Dorf hat noch eine "Schweizerschule" aber sonst ist es ab der Welt
Zum Schluss noch ein hübsches Bild vom CEIBO, dem Nationalbaum der Argentinier
|
Kommentare
Kommentar veröffentlichen